Die Familie bleibt auch heute
trotz aller Veränderungen und Wandlungen der
Lebensbereich, der den Menschen am meisten bedeutet. Hier
suchen sie Halt, Geborgenheit und ihr persönliches
Lebensglück. Wenn die Familie auch nur einigermaßen
trägt, dann ist sie auch der Ort, wo die Kinder am
besten aufwachsen und sich entwickeln können.
Gleichzeitig wird heute besonders die ehebezogene Familie
in Frage gestellt. Und in der Tat gibt es in den Familien
viele Defizite und Nöte. Die Beziehung der Ehepartner
ist manchmal schwer gestört. Die Kinder müssen die
Spannungen oft ausbaden. Krankheit, Mißerfolg,
Arbeitslosigkeit, Suchtprobleme und vieles andere
belasten manchmal die Familie bis zur Zerreißprobe.
Viele Ehen scheitern.
Es gibt viele kompetente Angebote, die Hilfe bringen
können. Sie werden nicht immer bzw. nicht rechtzeitig in
Anspruch genommen. Seit Jahren fällt mir auf, daß
geistliche Angebote für Familien nicht hoch im Kurs
stehen und deshalb auch wenig genutzt werden. Ich habe
einmal im Internet den Bereich Familie nach diesem
Stichwort befragt. Die Suchmaschine findet nichts. Darum
ist es umso erstaunlicher, daß ausgerechnet aus dem
geistlichen Erfahrungsbereich für die Familien neue
Impulse kommen. Beispiel: geistliche Freizeit.
I. Die geistliche Freizeit
Seit sieben Jahren führe ich mit einer Gruppe von
Menschen aus Berlin und Lodz im Glatzer Bergland im
Sommer eine 10tägige geistliche Freizeit durch, zu der
in besonderer Weise Familien eingeladen werden, die aber
auch für Alleinerziehende und interessierte
Alleinstehende offen ist.
1. Die Gegend
Das Glatzer Bergland ist eine Mittelgebirgslandschaft in
Schlesien / Polen, etwa 100 km südlich von Breslau. In
diesem Gebiet gibt es eine ganze Reihe von Kurorten.
Außerdem ist diese Landschaft für den Fremdenverkehr
sehr einladend. Es gibt hier viel Wald, und man kann
viele längere oder kürzere Wanderungen machen. Die Wege
sind sehr gut markiert, so daß man sich leicht
zurechtfinden kann. Der Glatzer Schneeberg ist mit 1425 m
der höchste Berg dieser Gegend. Auch für Kinder gibt es
einladende Ziele, z.B. sich durch ein Steinlabyrinth
zwängen oder in einem Badesee schwimmen. In dieser
Gegend also findet in einem der Kurorte, in Bad Reinerz
(polnisch Duszniki Zdrój), die geistliche Freizeit
statt. Es nehmen deutsche und polnische Familien teil.
Damit ist diese Freizeit auch eine deutsch-polnische
Begegnung von Familien.
2. Was ist eine geistliche Freizeit?
Die Tage dieser Freizeit sind so gestaltet, daß nicht
nur Leib und Seele des Menschen angesprochen werden,
sondern auch der Geist seine Nahrung bekommt, d.h. die
göttliche Dimension in uns, die Sehnsucht und das
Verlangen nach Gott.
a) Jeder Tag beginnt mit einer Eucharistiefeier. Die
Lesungen enthalten wertvolle Hinweise und Hilfen, um den
neuen Tag im Licht des Glaubens anzugehen und zu
gestalten. Sie werden in einer kurzen Ansprache
hervorgehoben und bewußt gemacht. Die Teilnehmer sind
für diese Hinweise empfänglich und nehmen sie gern mit
in den Tag. In neuen Liedern, Gebeten und Texten kommt
die Beziehung zum Schöpfer unseres Lebens zum Ausdruck -
Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens, Freude über
den neuen Tag, Ahnung von der Liebe Gottes, in der wir
geborgen sind, und die Erfahrung, mit dem _Brot des
Lebens" genährt zu werden.
b) Danach ist das gemeinsame Frühstück. Wir sind in
Gästehäusern untergekommen, in denen früher die
Mitglieder der Gewerkschaften Erholung gemacht haben. Sie
sind zwar sehr einfach, aber der Tagessatz für
Übernachtung und Verpflegung ist dafür immer noch
gering (23,-- DM, Kinder bis 7 J.: 15,-- DM). Das ist ein
Aspekt, der für viele Familien nicht unerheblich ist.
Das Essen ist gut und reichlich.
c) Gemeinsam unterwegs Jeden Tag haben wir verschiedene
Ziele: Wanderungen in der Umgebung, eine Fahrt mit dem
Bus nach Krummhübel (polnisch Karpacz) und von dort der
Aufstieg auf die Schneekoppe, Besuch der Stadt Glatz, die
Besichtigung einer Kristallfabrik... Zwei Busse stehen
zur Verfügung, irgendwie verteilt sich die Gesamtgruppe
(etwa 120 Leute) immer so, daß es paßt. In der Regel
kommen alle im Laufe des Nachmittags wieder zurück. Um
18.00 Uhr ist das Abendessen. Danach eine Zeit, wo Eltern
und Kinder zusammensein können. Um 21.00 Uhr sind noch
einmal alle eingeladen, den Tag mit Liedern und einer
kurzen Rückschau vor Gott ausklingen zu lassen. Von
dieser Regel gibt es viele Ausnahmen: am ersten Tag haben
wir deutsch-polnische Austauschgruppen gebildet, um uns
gegenseitig vorzustellen und uns kennenzulernen. An einem
anderen Abend wurden wir in einfache Tänze eingeführt,
und wir hatten unsere Freude an Musik und Bewegung.
Einmal saßen wir am Lagerfeuer und grillten Würstchen.
Schließlich gab es den Abschlußabend mit einem
Rückblick in Austauschgruppen und vielen
Überraschungen.
II. Die Wallfahrt nach Albendorf
In der Mitte unserer geistlichen Freizeit findet die
Wallfahrt nach Albendorf (polnisch Wambierzyce) statt.
1. Albendorf - ein Wallfahrtsort im Glatzer Bergland.
Alte Schlesier kennen ihn noch von früher. Viele andere
sind inzwischen schon mal dagewesen, meist als Touristen.
Besonders die Kirche (1720 eingeweiht) ist sehenswert.
Albendorf wird das niederschlesische Jerusalem"
genannt. Die gesamte Anlage des Ortes erinnert an
Jerusalem. Von der Kirche, die auf dem Berg Zion liegt,
geht man hinunter ins Cedrontal, über den Bach Cedron
hinweg und weiter zum Ölberg. Weiter oben ist der
Kalvarienberg mit Golgotha. Dort stehen die drei Kreuze,
entsprechend der biblischen Überlieferung. Der ganze Weg
Jesu ist in kleinen Kapellen dargestellt. Im ganzen sind
es 74. Man kann ihn betrachtend und meditierend
nachgehen. Wenn man von oben auf den Ort und besonders
auf die Kirche schaut, sieht man bei gutem Wetter im
Hintergrund die Heuscheuer (den höchsten Berg im
Heuscheuergebirge) liegen. Ein schöner Anblick. Es ist
wohltuend, dieses Bild in sich aufzunehmen. Von diesem
Ort gehen neue Impulse für die Familien aus. Wir haben
es in diesem Sommer wieder erlebt.
2. Die Vorbereitung
Am Vorabend treffen wir uns in der Kapelle der
Franziskaner, wo wir sonst immer den Gottesdienst feiern:
Lieder, eine kurze Darstellung der Geschichte des
Wallfahrtsortes; Albendorf als Ort des Gebetes seit fast
800 Jahren; Albendorf als Ort der Begegnung von
Deutschen, Tschecken, Slowaken, Ungarn, Polen. Zwei
Teilnehmer, die vor einem Jahr zum erstenmal dabei waren,
erzählen, wie ihr Glaube besonders durch die Wallfahrt
nach Albendorf erneuert und vertieft wurde.
Eindrucksvoll, wie sie auf sehr einfache und
überzeugende Weise davon sprechen. Einige Fragen werden
allen mitgegeben: Mit welcher Hoffnung fahre ich nach
Albendorf? Welche Themen meines Lebens / meiner Familie
möche ich dort vor Gott zur Sprache bringen? Welches
Anliegen von Freunden und Bekannten nehme ich mit? Es
gibt auch eine Zeit, in der die Ehepartner gemeinsam
diese Fragen besprechen können. Der Abend schließt mit
einer Zeit des Gebetes und der Stille.
3. Die Wallfahrt
Einige aus der Gruppe lassen es sich nicht nehmen, den
Weg nach Albendorf über die Berge zu Fuß zu gehen. Sie
müssen etwa fünf Stunden rechnen und entsprechend früh
losgehen. Die meisten fahren mit dem Bus an.
a) Der erste Höhepunkt der Wallfahrt ist die
Eucharistiefeier. Damit alle verstehen können, werden
die Lesungen in beiden Sprachen vorgelesen, die Meßtexte
mal in Polnisch, mal in Deutsch. Albendorf ist ein
Marienwallfahrtsort. Hier wird Maria als _Königin der
Familien" verehrt. Deshalb läßt sich die Predigt
von der Gestalt Marias, wie das Neue Testament sie
überliefert hat, leiten. Sie ermutigt
zu Aufmerksamkeit und Wachheit für Gottes Anruf ;
zur Antwort und zur inneren Zustimmung (_Ja");
zum Vertrauen auf Gott auch in schwierigen Situationen.
Die Kinder sind beim Gottesdienst dabei. Sie bringen die
Gaben: Brot, Wein, Früchte, Blumen... Frucht der Erde,
des Weinstocks, der Gärten und Wiesen... Ein Bild der
Schöpfung.
In der Kommunion kommt die Eucharistie zu ihrem
Höhepunkt: Gott und Mensch an einem Tisch vereint".
In einer kurzen Zeit der Stille vollzieht sich das, was
unbeschreibbar ist, die Initimität der Beziehung
zwischen Gott und Mensch.
Am Ende der Eucharistie wird die Wandlung, die sich
inzwischen fast unbemerkbar an den Teilnehmern vollzogen
hat, nach außen hin spürbar. Im Lied kommt die Freude
und Dankbarkeit zum Ausdruck. Wir sind von Gott berührt,
erneuert und in sein Geheimnis hineingenommen worden.
b) Der Segnungsgottesdienst Nach einer längeren
Mittagspause, in der manche noch einmal für sich einen
Gang durch die Kirche oder über den Kalvarienberg
gemacht haben, treffen wir uns in der Gnadenkapelle zum
Segnungsgottesdienst wieder. Hier steht die kleine
Marienstatue, die über die Jahrhunderte hinweg immer
wieder viele Menschen angezogen und zum Gebet eingeladen
hat. Die Gnadenkapelle ist klein. 120 Personen passen nur
mit Mühe hinein. Den Blick auf Maria, die Königin der
Familien" gerichtet, sitzen wir eng geschart
zusammen. Sie ist den Weg des Glaubens gegangen,
angefangen vom Anruf Gottes, dem Ja als ihre Antwort,
über die verschiedenen Phasen in der Nähe ihres Sohnes
Jesus, bis hin zum Stehen unter dem Kreuz, der Begegnung
mit dem Auferstandenen und dem Warten auf den Geist
Gottes zu Pfingsten. Maria hat bis heute eine
Ausstrahlung, die die Menschen auf diesen Weg des
Glaubens einlädt. Sie ist zuerst selbst diesen Weg
gegangen und trägt die Gottesgewißheit in sich. Sie
ermutigt zum Glauben, zieht uns, die wir zwischendrin
immer wieder auch zweifeln und stehenbleiben, mit,
übernimmt Führung ohne zu vereinnahmen oder dem
Menschen die eigene Verantwortung abzunehmen - , ohne
Druck, ganz schlicht und liebevoll. Sie verbreitet um
sich eine Atmosphäre, die es dem Menschen erleichtert,
seinem Verlangen nach Gott Raum zu geben, zu vertrauen
und aus diesem Vertrauen neue und ungewohnte Schritte zu
gehen. Indem wir durch den Blick auf Maria so eingestimmt
und vorbereitet werden, kann der Segnungsgottesdienst
beginnen.
Es geht frei zu: einige Loblieder auf Gott, freie
Anrufungen des Namens Jesu - alle können sich einbringen
- , eine Zeit des schweigenden Gebetes. In allem breitet
sich immer mehr der Geist Gottes aus, der in besonderer
Weise schon in Maria gewirkt hat: Der Heilige Geist wird
über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich
überschatten..." (Luk 1,35). Dieser Geist
durchdringt fast unmerklich die gottesdienstliche
Versammlung - die Ehepaare, Kinder, jeden einzelnen.
Durch die Erlebnisse der ersten Tage sind wir uns schon
nähergekommen, ist das Vertrauen zueinander gewachsen.
So können wir jetzt auch füreinander beten. Einige
kommen nach vorn an die Kommunionbank. Sie sind zum Gebet
bereit, lassen sich auf Mt 18,19 ein: Alles, was zwei von
euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem
himmlischen Vater erhalten..." Die anderen werden
eingeladen, mit ihren Anliegen nach vorn zu kommen. Sie
gehen zu einem Beterpaar, was gerade frei ist, sprechen
kurz ihre Anliegen aus und treten in das gemeinsame Gebet
ein. Gebet mit Worten, Gebet der Stille. Die Anliegen
werden Gott anvertraut. Er hat die Macht, Unmögliches
möglich zu machen. Auch wenn er es nicht tut, ist es
gut, ihm unsere Sache anzuvertrauen. Manche Menschen
haben Tränen in den Augen - Tränen der Erleichterung,
Tröstung und neuer Zuversicht. Die Familien kommen
zusammen, Alleinerziehende mit ihren Kindern kommen,
Alleinstehende - alle treten in die Wolke ein, die nach
biblischer Sprache und Vorstellung Gottes Gegenwart
gleichzeitig anzeigt und verbirgt.
Maria - Königin der Familien - bleibt mehr im
Hintergrund am Werk. Sie zeigt den Weg, vermittelt die
Empfänglichkeit, damit Gott in den Herzen immer mehr
Raum bekommt. Sie ist bleibendes Modell christlichen
Glaubens.
Eine Familie nach der anderen kommt nach vorn. Manchmal
gehen Polen zu deutschen und Deutsche zu polnischen
Betern. Notfalls hilft jemand mit der Übersetzung. Hier
ereignet sich wie nebenbei eine ganz neue
deutsch-polnische Begegnung. Wer wieder auf seinem Platz
ist, bleibt in dieser Atmosphäre des Glaubens und prägt
sie gleichzeitig mit. Es ist eine Ahnung von Leben in der
Nähe Gottes. "Wer im Schutz des Höchsten wohnt und
ruht im Schatten des Allmächtigen..." (Ps. 91,1).
Auch die Kinder spüren die besondere Atmosphäre.
Eigentlich dauert ein solcher Segnungsgottesdienst für
Kinder zu lange. Aber hier werden sie nicht unruhig,
sondern sie kommen in einen inneren Frieden, spüren die
Nähe der Eltern und darin die noch einmal ganz andere
und umfassendere Nähe Gottes. Es ist heilend und heilsam
für die ganze Familie. Gottes Liebe erfüllt die Herzen.
Die Kostbarkeit solcher Augenblicke ist nicht hoch genug
einzuschätzen.
Der Familienbund der Deutschen Katholiken spricht in
seinem Grundlagenprogramm Mit Familie Zukunft
gestalten" davon, daß heute die emotionale
Beziehung große Bedeutung gewinnt. Dabei ist zwar nicht
zuerst der Zeitumfang der Interaktion entscheidend,
sondern vor allem die Intensität und Qualität der
Zuwendung."
In dem Segnungsgottesdienst gibt es Raum für emotionale
Beziehungen, aber diese sind nicht das Endziel, sondern
sie werden durchlässig auf die noch größere und alles
umschließende emotionale Beziehung Gottes zu uns hin,
die sich in seiner Liebe zeigt. Sie ist das eigentliche
Geheimnis, aus dem wir kommen, das uns zusammengeführt
hat und uns zusammenhält. Darum erfahren wir die tiefste
menschliche Verbundenheit und Zusammengehörigkeit, wenn
dieses Geheimnis der göttlichen Liebe zwischen uns
aufleuchtet.
Wenn niemand mehr zum Gebet nach vorne kommt, schließt
der Segnungsgottesdienst mit einem kurzen Dankgebet und
dem Schlußsegen.
Es wäre zu wünschen, daß viele Familien und
Alleinstehende mit ihren Kindern diese Erfahrung machen
können.
In den Gesprächen der Auswertungsrunden kurz vor Ende
der Freizeit wurde immer wieder erwähnt, wie wichtig die
Wallfahrt nach Albendorf und in besonderer Weise dieser
Segnungsgottesdienst war. Es war eine Kraftquelle für
die ganze Familie.
III. Ein Kindertag
Die Kinder sollten in dieser Freizeit an einem Tag
besonders erfahren, daß auch sie einmal im Mittelpunkt
stehen. So entstand die Idee, einen Kindertag zu
gestalten. Es war ein Tag mit vielen Spielen. Die Eltern
hatten viele Ideen und haben sich bei der Auswahl und
Vorbereitung der Spiel sehr engagiert. Zum Mittagessen
war ein Picknick geplant, zu dem jede/r etwas beitragen
sollte. Es kam auf diese Weise ein reichlich gedeckter
Tisch zustande. Die Kinder konnten es nicht erwarten, bis
sie anfangen durften. Am Nachmittag gab es andere Spiele,
bei denen Erwachsene und Kinder mit großer Freude und
viel Spaß etwas gemeinsam tun konnten. Es ist angeraten,
in einer solchen deutsch- polnischen Freizeit, wo viele
die Sprache des anderen nicht verstehen können,
verschiedene nichtverbale Formen von Interaktionen zu
finden, die die Sprachbarriere zu einem Teil aufheben
können. Besonders Tänze, Musik und manche Spiele
können in dieser Situation sehr kommunikativ sein, viel
Freude machen und Gemeinschaft schaffen. Der Kindertag
endete mit einem Fußballspiel, an dem Erwachsene und
viele Kinder teilnahmen.
IV. Zum Schluß
Es ist nicht nötig, weitere Einzelheiten zu beschreiben.
Wer mehr wissen will, kann mit mir Kontakt aufnehmen. In
dem ganzen Bericht geht es darum, von einer Entdeckung zu
erzählen, die für manche Familien höchst bedeutsam
sein kann. Die Familie ist heute oft gefährdet. Die
zentrifugalen Kräfte können sehr stark sein. Deshalb
ist es wichtig, mit Kräften in Kontakt zu kommen, die
zusammenführen und verbinden, heilen und zu neuer Liebe
ermutigen. Es gibt Orte, die von ihrer Ausstrahlung und
Aussage her solche Kräfte freisetzen und erfahrbar
werden lassen. Ein solcher Ort ist Albendorf (polnisch
Wambierzyce) im Glatzer Bergland. Es ist eine Chance für
die ganze Familie, dorthin zu pilgern, nicht nur
äußerlich, sondern mit entsprechender Vorbereitung,
nicht nur allein, sondern zusammen mit anderen Menschen,
die ebenfalls das Geheimnis dieses Ortes (Maria -
Königin der Familien") entdecken und sich vor Ort
darauf einlassen möchten.
P. Hubertus Tommek SJ
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